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Neurodermitis 4/4

Wie sieht die Behandlung aus?

Die angewandten Behandlungsformen sehr vielfältig, da sie auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt werden müssen. Nicht alle Behandlungsansätze wirken bei allen gleich; manche Methoden, die bei einem Betroffenen lindernd wirken, können bei anderen das Krankheitsbild verschlechtern.

Eventuell müssen Behandlungsmethoden mehrmals neu kombiniert oder verändert angewendet werden, da es vorkommen kann, dass die Haut bei einem neuen Schub anders auf eine bisher gut angenommene Behandlungsart reagiert. Der Abbruch einer Behandlung und deren Ersatz kann nötig sein.


Welche verschiedene Behandlungsmöglichkeiten gibt es

Mittelpunkt steht die Symptomatische Therapie, hierfür stehen stehen Salben, Cremes und Lotionen zur Verfügung. Deren Zusammensetzung richtet sich nach dem aktuellen Hautzustand. Je nach Schwere und Art der Symptome kommen unterschiedliche Präparate zum Einsatz.

Die tägliche Basispflege soll die Barrierefunktion der Haut stabilisieren, um die Empfindlichkeit der Haut gegenüber Irritationen und Eindringen von Allergenen abzuschwächen. Außerdem gib es Salben, die den Feuchtigkeitsgehalt oder den Heilungsprozess der Haut verbessern.

Bei einer übermäßigen Besiedlung der Haut mit Bakterien oder Pilzen kommen infektionshemmende Salben zum Einsatz. Zur Behandlung nässender Ekzeme stehen Präparate die austrocknend, juckreizlindernd und leicht entzündungshemmend Wirkung zur Verfügung

Zur Behandlung stärkerer entzündlicher Symptome werden Salben mit Kortison eingesetzt. Sie wirken gegen Juckreiz und Entzündung der Haut und können schwere Schübe lindern. Abhängig von der Schwere und Art der Symptome werden unterschiedliche Wirkstoffe und Salbengrundlagen verwendet. Kortison darf nicht abrupt abgesetzt werden, sondern muss langsam reduziert werden.

Weitere Behandlungsmethoden sind zum Beispiel Medikamente zur inneren Anwendung oder Lichttherapie und Klimabehandlung (Kur), die wohl aber nur bei starker Neurodermitis verschrieben werden.


Und was kann ich selbst tun?

Positiven wie auch negativen Stress vermeiden. Entspannungstechniken und Kratzalternativen (z.B. Ablenkung, Reiben) lernen und Evtl. eine Patientenschulung besuchen. Hier werden medizinischen Informationen vermittelt, Behandlungsmöglichkeiten genannt, Tipps zur Ernährung, Alltagsbewältigung und der Umgang mit dem Juckreiz gegeben.


Mein Tipp: Die Ernährung um stellen, d.h so gut es geht auf Fertigprodukte verzichten und evtl. testen lassen ob ihr auf Zitrusfrüchte allergisch reagiert (falls es noch nicht gemacht wurde)

Bei Pflegeprodukte darauf achten das sie möglichst wenig Zusatzstoffe z.B: Parfüm haben und rückfettend wirken.

Positiv denken und andere darüber aufklären, was es heißt Neurodermitis zu haben, damit es vielleicht als "normal" anerkannt wird und die Vorurteile und dummen Bemerkungen aufhören.
11.10.13 16:30
 


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